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mit dieser Website
möchten wir Sie für ein immer wieder aktuelles Thema sensibilisieren:
"Sättel - ihre Passform, Druckverteilung und Flexibilität".
Schnell werden Sie feststellen, dass wir so manchem Reiter bzw. seinem
Pferd förmlich aus der Seele sprechen.
Folgen Sie uns auf
dem Weg zu mehr Entspannung, Gelassenheit und schließlich hin
zu der viel zitierten Gelöstheit- zum Wohle unserer Pferde, in
Sport und Freizeit.
Ihr O-M-E-G-A Team
Nicht schon
wieder der nächste "Neue-Spezial-Super-Sattel"!
"Das
Rad" ständig neu zu erfinden macht tatsächlich wenig
Sinn, und doch gibt es trotz 2000-jähriger Entwicklungsgeschichte
ständig technische Erneuerungen, welche nicht unerheblich sind.
Unsere heutigen Reitsättel haben ebenfalls eine sehr lange Entwicklungsgeschichte
hinter sich, und trotzdem glauben wir auch heute noch einen Beitrag
zur Weiterentwicklung beizutragen. Pferdegerechte Sättel zu entwickeln
und zu bauen, um schließlich Reitern somit ein "Instrument"
zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe Sie ihre Pferde gelöst,
relaxt und vor allen Dingen schadlos weiter fördern können.
Oder einfach Ihr Pferd möglichst gesund erhaltend zu reiten. -
Dies ist unsere Zielsetzung!
Diese Tugenden unterstellen
Sie jedem passenden Sattel ?
Fast richtig. Aber wie Sie vielleicht aus eigener Erfahrung wissen,
ist dem nicht immer so. Genau diese Erfahrung machten wir auch.
Wir polsterten Sättel um und auf, verwendeten neue Füllstoffe
oder setzten komplett neue Kissen ein. Oft zur vollsten Zufriedenheit
unserer Kunden, auch über Jahre hinweg. Wir begutachteten Pferd
und Reiter hunderte Male vor Ort, auf ihren eigen Reitplätzen,
aber oft war der anfängliche Erfolg nur von kurzer Dauer. Schnell
stellten sich alte Gewohnheiten und Untugenden wieder ein. Unwilligkeit,
Rücken fest, wenig Untertritt, Steifheit und Mangel an Durchlässigkeit,
um nur die gravierendsten Symptome zu nennen.
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Typischer, "ganz normaler" Dressursattel, mit der von
vielen kritisierten kleinen Auflagefläche und balliger Kissenfüllung.
Obwohl die
Sättel augenscheinlich gut zu passen schienen, hatten die
Reiter trotzdem das Gefühl, es müsse am Sattel, oder
zumindest "am Rücken" liegen, wenn ihr Pferd steif,
unwillig oder bei einzelnen Lektionen sogar "wehrig"
war und bis hin zum Steigen neigte.
Diese Pferde
und ihre Reiter waren unser Ansporn, bessere, rückenschonende
Sättel zu entwickeln. |
Diese sensiblen
Pferde zeigten uns recht unmissverständlich, wann es zu Unannehmlichkeiten
kam. Gleichzeitig erhielten wir das Feedback der Reiter. So entstanden
die ersten “O-M-E-G-A” Sättel mit anatomisch sinnvollem
Baum - der “Anatomic” Sattelbaum.
Sicher haben Sie
recht, wenn Sie jetzt sagen: Zehntausende von Pferden "laufen"
prima mit ganz "normalen" Sätteln. Das können auch
wir bestätigen. Wir wissen aber auch, dass Tausende von Pferden
mit den heutigen, wenn auch augenscheinlich gut passenden Sätteln
unterschiedlichster Marken und Preisklassen grosse Probleme haben bzw.
ihr Potential nicht ausschöpfen können.
Oft hatten wir den
Eindruck, dass diese "normalen" Sättel zu stark in ihrem
Einwirkungsgrad sind. Sie lassen zwar feinste, reiterliche Hilfen zu,
geben also den "gewollten Druck" weiter, aber auch ungewollte
Hilfen des Reiters kommen "durch". Genauso wie das Pferd sich
selbst durch nicht ausbalancierte Bewegungen sattelbedingtes Unbehagen
zufügt. Sie fragen sich, was das heißen soll ?
Unserer
Meinung nach sind diese Sättel reine Spezialwerkzeuge für
Profireiter unmittelbar vor oder während einer Prüfung,
keinesfalls Sättel zur täglichen Arbeit bzw. Training. Die
allermeisten dieser Sättel sind, gewollt oder ungewollt, so konzipiert,
dass kleinste reiterliche Hilfen direkt und sofort "durchkommen"
- also punktuellen Druck erzeugen.
Wenige Pferde und
Reiter haben am Anfang ihrer Ausbildung das nötige Feingefühl,
dies zielorientiert einzusetzen. Genau in der richtigen Sekunde, den
nächsten Bewegungsablauf vorausahnend, seine Gewichtshilfen einzusetzen,
um dem Pferd die richtige Unterstützung zu geben. Und nun, Hand
aufs Herz, wer von uns normal sterblichen Reitern besitzt diese Fähigkeit
und hat dann noch ein Pferd, das motiviert mitmacht ? Wer von uns kann
alleine durch seinen Sitz dafür Sorge tragen, dass vorne "mehr
kommt" oder das rechte Hinterbein mehr untertritt? Wenige können
dies unter Anleitung, kaum einer, wenn er längere Zeit auf sich
allein gestellt reitet. Viel wahrscheinlicher ist, dass Sie ständig
zu viel Druck erzeugen, Ihrem Pferd Fehlinformationen durch den Sattel
vermitteln, und anstatt es zu fördern, ihm die Lust an der Mitarbeit
nehmen.
Statt sich vorwärts
oder erhaben aufwärts zu bewegen, schleicht sich langsam Unlust
ein. Durch die dauernden "Prellungen" und Fehlinformationen
hat das Pferd die für seinen Bewegungsapparat wichtige Rückentätigkeit
eingestellt.
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Der Zeitraum, bis der Rücken seinen Dienst quittiert, hängt
natürlich von der Sensibilität, sowie dem Körperbau des
Pferdes und ganz entscheidend vom Reitergewicht und -können ab.
Alte Hasen im Pferdesport
haben nur ein müdes Lächeln übrig, wenn sie von Rücken-
und Sattelproblemen hören. Früher - damals war alles besser,
die "Gäule" liefen mit jedem halbwegs passenden
Sattel und die, die nicht liefen, waren einfach "Böcke",
die es nicht Wert waren, geritten oder ausgebildet zu werden.
Soweit so gut. Damals
jedoch waren die meisten Pferde auch kürzer im Rücken und
insgesamt stabiler gebaut. Der "Schwung" und die gesamte "Mechanik"
waren in der Regel weniger ausgeprägt. "Damals" standen
auch die wenigsten Pferde 23 Stunden am Tag in der Box. "Damals"
war man insgesamt weniger sensibel im Umgang mit Tieren. "Damals"
waren viel weniger Pferde "unter dem Sattel" und die so genannte
"Freizeitreiterei" entwickelte sich erst in den letzten 30
Jahren parallel zum heutigen Volkssport "Turnierreiterei".
Damals war
also nichts besser oder einfacher, sondern die Voraussetzungen und die
Sensibilität waren eine andere.
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